Bolt Action: Episode 4 – Infanterie

Episode 4 – Review Infanterie

Und weiter geht es mit Teil 4 unserer Themenwoche. Heute möchte ich euch die Gussrahmen für die Infanterieeinheiten aus der Grundbox zeigen und was man daraus alles bauen kann.

Deutsche Grenadiere

Fangen wir mit der deutschen Infanterie an.

Wie im Unboxing bereits beschrieben, umfassen die 2 enthaltenen Gussrahmen genug Einzelteile um 6 Soldaten mit unterschiedlichster Bewaffnung zu bauen. Neben dem Standardkarabiner K98 und dem SMG MP40 sind auch das durchlagskräftigere Sturmgewehr STG44 und das Maschinengewehr MG42 mehrfach enthalten. Zusätzlich bekommt man auch die Möglichkeit einen Panzerfaustschützen und den passenden Munitionsträger zu basteln. Ebenso finden wir verschiedene Kopfvarianten, Munitionstaschen und anderes Zubehör, so dass man jede Miniatur individualisieren kann.

Die Details sind zwar etwas weich gezeichnet, aber immer noch deutlich zu erkennen.

Auch findet man einige eher unschöne Gussgrate, die man auf jeden Fall vor dem Grundieren entfernen sollte.

Die Anschlussstellen zum Gussrahmen sind leider teilweise auf sichtbaren Oberfläche vorhanden, weshalb man hier definitiv nacharbeiten muss.

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Hat man dies dann hinter sich gebracht und alle benötigten Teile aus dem Rahmen entfernt ergibt sich dieses Bild.

Die Anleitung gibt nicht wirklich viel vor, aber die einzelnen Teile sind so im Gussrahmen angeordnet, dass man die passenden Arme und Waffen direkt nebeneinander liegen hat und der Zusammenbau dann doch recht zügig und einfach von statten geht. Die Passgenauigkeit ist sehr gut, so dass ich keine Lücken oder Ähnliches zu Füllen hatte.

Aus einem Gussrahmen kann z.B. dieser Trupp gebastelt werden.

Und man hat immer noch jede Menge übriger Bitz für spätere Umbauten und Variationen.

US Army

Die Gussrahmen der US Army enthalten ebenfalls 6 Miniaturen, darunter befindet sich ein Soldat in kniender und einer in liegender Pose. Insgesamt sind 4 Stück in der Starterbox enthalten.

Auch hier findet man wieder jede Menge unterschiedlicher Waffen. Neben den M1 Carbine und Garand Standardgewehren sind einige Thompson SMGs, ein 30 Cal LMG und schwere BAR. 15 unterschiedliche Köpfe sowie jeder Menge Rucksäcke und anderes Accessoires sorgen für jede Menge Vielfalt und Variationen.

Der Guss ist um einiges besser als bei den deutschen Soldaten. Die Details sind schärfer gegossen und besser zu erkennen.

Auch die Gussgrate sind kaum ausgeprägt, weshalb das nacharbeiten um ein Vielfaches schneller und einfacher von der Hand geht. Lediglich das Problem mit den Angusstellen besteht auch hier, wenn auch etwas abgeschwächter als bei den Deutschen.

Ein Soldat besteht meist aus 5 Einzelteilen – Körper, linker Arm, rechter Arm, Kopf und Rucksack.

Somit ist auch hier der Haufen der benötigten Teile recht überschaubar.

Und man hat wieder jede Menge Bitz übrig.

Der Zusammenbau verlief wieder äußerst unproblematisch. Die Passgenauigkeit ist grandios. Gerade bei den Waffenarmen habe ich immer meine Bedenken, wenn die Waffe in die linke Hand passen soll, aber hier gab es absolut keine Probleme.

Ein Trupp könnte zusammengebaut z.B. so aussehen.

Den liegenden Ladeschützen für das MG muss man sich dann aus einem anderen Gussrahmen entnehmen.

Bei diesem Bausatz hat Warlord Games noch einmal eine ganze Schippe drauf gepackt. Dies trifft auf die meisten neuen Plastikbausätze zu – aber dazu gibt es später mehr.

Morgen schauen wir uns dann das SdKfz 251/10 AusfD und das Farmhaus genauer an.

Über Daniel "stix0r"

Seit 2000 im Hobby tätig. Angefangen habe ich mit Warhammer Fantasy und 40K. Neben Auftragsarbeiten male ich hauptsächlich für die Vitrine, aber spiele auch ganz gerne mal. Aktuelle Systeme: AvP, Dropfleet Commander, Frostgrave, Warhammer 40K aktuelle Projekte: Aliens für AvP, Death Guard, Deutsche für Bolt Action, Römer für Hail Caesar, Gelände und Monster für Frostgrave, Relic, diverse Großfiguren und Büsten

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2 Comments on “Bolt Action: Episode 4 – Infanterie”

  1. Ich habe den Anteil der US Airborne aus der Grundbox gekauft und kann das Geschriebene bestätigen. Allerdings gilt bei Bolt Action what you see is what you play. Insofern sollte man sich bereits beim Zusammenbau Gedanken über die Truppe machen, damit eine spielbare Kombination an Handfeuerwaffen im Trupp entsteht.

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