Adventskalender: Türchen 12 – Review A-Case

Und wieder verbirgt sich ein Kurz-Review hinter dem aktuellen Kalendertürchen. A-Case waren so freundlich, uns eine ihrer Miniaturentransportlösungen – superdeutsch das Wort, oder? – zur Verfügung zu stellen. Der A-Case+ ist eine Transporttasche mit Tragegurt, die im Inneren ein stabiles Metallregal eingesetzt bekommt. Das Regal verfügt über vier in der Höhe verstellbare Fächer, die ebenfalls aus Metall sind. Das ganze Metallgehäuse ist magnetisch und wird mit einer Reihe von Neodymmagneten für den stabilen Halt der Miniaturen ausgeliefert. Außerdem bekommt man noch eine Reihe von Metallsplinten zum Fixieren der Fächer im Regal.

Die Größe – die passende Handtasche für den geneigten Wargamer

Die Maße des Metallkäfigs sind 27,5 cm x 14,8 cm x 25,4 cm. Durch die Auflagefläche der Regale und die Rahmenbreite müssen allerding etwa 2 cm pro Seite abgezogen werden. Die Tasche ist insgesamt gut gepolstert und damit etwas breiter als die Maße des Metallkäfigs. Alles in allem bietet die Tasche aber eine ordentliche Portion Stauraum und lässt sich dennoch bequem um die Schulter tragen.

Der Stauraum – genug Platz für Skirmisher

Zu Testzwecken habe ich einmal die Regalböden mit Figuren befüllt. Auf ein Tablett passen 32 „Warheads“ mit 30 mm Rundbases und es gibt noch genug Platz zwischen den Figuren. Auf ein Tablett passen ebenfalls 42 „Freebooter‘s Fate“ Modelle mit 25 mm Quadratbases. Auf ein Tablett passen auch über 20 „Guild Ball“ Modelle mit unterschiedlichen Basegrößen und Tormarkern, also drei komplette Teams. Sollte ich also mal nicht alles vollstellen, sondern nur Modelle die ich zum Spielen benötige, einpacken, kann ich bequem mehrere Skirmisher-Listen einpacken und vor Ort entscheiden, was ich spielen möchte. Bei Massenspielen wie beispielsweise Warmachine oder Warhammer 40.000 (oder auch Age of Sigmar) reicht der Platz für mindestens eine Liste, solange sie nicht fahrzeuglastig ist.

Zusammenbau – slow and steady wins the Race

Der Metallkäfig muss noch zusammengebaut werden. Er besteht aus mehreren gelaserten Metallplatten, die an vorgravierten Stellen noch umgeknickt werden müssen. Hierbei darf man keine Fehler machen. Außerdem ist das Metall an den Kanten recht scharfkantig, weswegen man erst recht Vorsicht walten lassen sollte. Mitgeliefert wird eine bebilderte Anleitung und ein Link zu einem Erklärungsvideo. Auch ohne das Video lässt sich der Kasten sicher zusammenbauen, wenn man entsprechend aufmerksam liest. Das scharfkantige Metall ist jedoch etwas ungünstig, aber dafür ist eben der ganze Käfig magnetisch und sehr stabil. Nach dem Zusammenbau des Käfigs muss dieser noch in die Tasche eingefasst werden. Dies gestaltete sich als sehr schwierig und etwas fummelig, aber dadurch sitzt der Käfig fest in der Tasche und kann nicht verrutschen oder stark geschüttelt werden.

Fazit – praktisch aber nicht ganz günstig

Der A-Case+ hat viele Vorzüge und einige kleinere Schwächen, auf die ich zuerst eingehen möchte. Die Fächer sind nicht immer ganz einfach beim „Einbau“, da sie nur passen wenn sie perfekt gerade eingeschoben werden. Sie verkanten leicht und man muss stets einen kleinen Bereich am Rand freilassen, damit keine Figur sich verhakt. Der Metallkäfig ist wie schon erwähnt an manchen Stellen recht scharfkantig, auch wenn ich mich zugegebenermaßen noch nicht daran geschnitten habe, weder beim Einsatz noch beim Zusammenbau. Mit 110 € ist die Transporttasche auch alles andere als günstig, da es von anderen Herstellern geräumigere Lösungen für weniger Geld gibt, doch haben diese dann nicht die Vorzüge des A-Case+. Die Transporttasche ist hochwertig genäht, besitzt ein zusätzliches Fach mit Klettverschluss an der Vorderseite und hat mehrere Klettflächen zum Anbringen von Patches, Namenschildern etc. Der Metallkäfig ist sehr stabil und alles ist passgenau gefertigt. Weder der Käfig noch die Fächer haben Spiel, sodass die Modelle nicht verrutschen können. Mit Magneten befestigte Modelle halten bombenfest und  so kann man sie sicher aufrecht stehend transportieren, ohne Gefahr zu laufen, dass in einer Schaumstoffeinlage Teile verbiegen oder abbrechen. Der gepolsterte Tragegurt und die gepolsterte Tasche sorgen dafür, dass die Tasche angenehm zu transportieren ist. Vom Stauraum her ist die Tasche für meine Zwecke mehr als ausreichend. Selbst wenn ich alle vorher aufgezählten Modelle in die Fächer stelle, bleibt unten noch ein Fach frei für Marker, Würfel, Stifte und so weiter.

Alles in allem kann ich die Tasche also für Leute empfehlen, denen 110 € für eine Transporttasche nicht zu teuer sind und die die nötige Ruhe für den Zusammenbau mitbringen.

Anmerkung der Redaktion: Es ist möglich, die Tasche gegen Aufpreis vorgebaut zu bekommen. Außerdem gibt es unterschiedliche A-Cases in verschiedenen Farben.

Über Tom

Tom ist seit 2014 bei Magabotato. Er hatte die Idee für den Podcast und ist seitdem der offizielle Podcast-Heini. Nebenher bloggt er bei Magabotato und wenn Not am Mann ist schreibt er auch mal News. Tom spielt vieles und hauptsächlich Fantasy. Sein derzeitiges Hauptsystem ist Freebooters Fate.

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2 Comments on “Adventskalender: Türchen 12 – Review A-Case”

  1. Fand das A-Case noch besser als die +Version. War ein bisschen teurer. Dadurch dass die Minis wirklich keine Arme mehr verlieren, wie bei anderen Lösungen, ist mir das den Preis wert. Habe auch schon magnetisierte Dioramen transportiert. Ohne Probleme.

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