Ahoi!
Es ist 2025 und bekanntlich braucht jeder Depp eine App.
Wie uns dieses Apps, digitalen Regelwerke und ein Haufen alter Browseranwendungen das Leben leichter machen, diskutieren zwei sehr analoge Redakteure, die doch ganz schön viel Digital arbeiten.
Hört Seppel und Christian zu, wie sie Vor- und Nachteile von Apps, online Armybuildern und digitalen Regelwerken diskutieren, obwohl sie beide das Hobby für sehr analog halten.


ich kommentiere mal hier, Spotify findet ich schreibe zu viel
Ich finde es insgesamt gut, das man Digital viele Möglichkeiten hat sich das Hobby zu vereinfachen. Aber wie ihr mehrfach auch angesprochen habt, ich liebe Bücher und halte Sachen gerne in der Hand. Allein Regeln Digital zu haben ist ein guter Weg Systeme zu testen. Wie aber z.b. bei Warcrow habe ich mir dennoch das Buch gekauft, da ich die Lore dazu haben wollte und so Bücher einfach ein schöner wertiger Anblick sind. Wo ich mich verwehren würde, wären Apps die du wärend des Spiels aktiv nutzen musst. Eine Liste für ein Spiel zusammen klicken finde ich da noch voll okay. z.B. bei OPR ist das praktisch, wenn man ein schnelles Spiel machen will.
unsere Welt wird insgesamt immer Digitaler, da gehört sowas dazu und es ist nicht das schlechteste. Was garnichts für mich ist, ist der TT Simulator, das nimmt dem Hobby irgendwie den Sinn, da kann ich direkt Age of Empires, Command & Conquer etc spielen.
Insgesamt wieder eine super Folge, hat spaßgemacht zuzuhören. Ich stimme Christians Schlussworte voll zu. Danke für eure mühe.
Digitaler Kram. Wenn er optional ist oder anderen hilft ins Spiel zu kommen (Stichwort Screen reader, Sehbehinderung, Farbenblindheit etc pp), dann habe ich kein Problem damit.
Wenn sowas aber direkt per Dekret vom Hersteller oder durch „indirekten Zwang“ (Nur per App die brandaktuellen Regeln!1!!) aufgepfropft wird: Danke, nein. Gibt genug andere Spiele. Muss ich mir nicht geben.
Ich habe zwar auch fast immer mein Smartphone dabei, wenn ich spielen gehe aber ich gehe spielen, um mal von der ganzen Technikseuche weg zu kommen. Stift, Zettel, Würfel und ein oder zwei Bücher.
Aber genau wie bei Videospielen habe ich den Eindruck, dass die Hersteller das Medium „Digital Delivery“ als wunderbare Ausrede nutzen für „jetzt Ausliefern, Bugfix später“.
Spieler werden zu zahlenden Beta-Testern. Klar kann man nicht jedes Problem vorhersehen aber man sollte es versuchen. Gute Regelwerke[tm] brauchen keine Updates im 3-monatigem Rhythmus. Und auch keine permanente Punkteanpassung. Wenn einmal pro Jahr ein Update an alle gepusht wird, dann ist das völlig hinreichend.
Aber die „competitive crowd“ will ja die Meta immer bis ans absolute Maximum treiben. Danke für gar nichts.
Bevor ich jetzt hier zum alten Mann werde, der gegen die Cloud wettert, fasse ich das mal so zusammen: optional kann so viel digital dabei sein, wie es will. Muss ja keiner nutzen. Sobald es aber einen Zwang gibt (und sei es nur indirekt) dann bringe ich meine Hobbytaler wo anders hin.
PS: es gibt übrigens auch im analogen Bereich einen Trend, der mich ganz kirre macht: Regelbücher die nur schräges Design sind und auf der Grenze zur Unlesbarkeit balancieren. Cooles Design ist ja schön und gut, aber wenn ich mal was nachschlagen will muss ich den Mist auch lesen können.
Bis zum nächsten „Der Alte hat sie nimmer alle“. 🙂
Doch, Du hast sie noch alle… obwohl, vielleicht nicht alle, aber doch einige. 😀
Ich finde ja so Layouts wie von Mörk Borg mega, aber es ist auf jeden Fall schwer erfassbar. Noch rudimentärer sind so Sachen wie das 2020er Regelbuch für BloodBowl und das finde ich auch viel schlechter lesbar als die alten Dinger. Hauptsächlich wegen kleinerer Buchstaben, vollflächige Hintergrundfarbe (bräunliches Papier-Imitat) und gestelztere GW-Schreibweise.
Idee als Mittelweg: Grafisch austoben im Flufteil – das erzeugt auch gleich die richtige Stimmung. Im Regelpart dann gerne mehr Struktur und auf Wiederfindbarkeit und Lesbarkeit achten.
Den Mittelweg unterstütze ich!