Moin Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Reihe, die schon lange unter unseren Kopfkissen schlummert.
Wir widmen uns ab nun regelmäßig und im Schwerpunkt einer der vielen Hobbysäulen. Malen, Basteln, Sammeln, Fluf… jeder Hobbyist hat andere Schwerpunkte im Hobby, einen anderen Fokus und (Hass-)Lieben. Das macht unser Hobby aus, das macht es für uns so schön und doch kann dies auch Frust bedeuten, wenn man zum Beispiel lieber Malen möchte, aber ohne den Zusammenbau nicht starten kann. Wenn man am Wochenende bei einem Turnier antreten möchte, aber noch diverse Einheiten bemalen muss, und und und…
Wir starten die Reihe mit dem Thema „Sammeln“, denn ohne Minis, kein Hobby. Oder doch? Sind die gekauften Minis nur Mittel zum Zweck oder ist das Sammeln der Kern des Hobbys?
Viel Spaß beim Hören!


Treiben wir mal die Sauen durch’s Dorf. Ähm, Säulen!
Sammeln bedingt (meiner Meinung nach) einen Vorsatz. Ein „ich will das alles haben“. Das hat bei mit bei X-Wing ab Tag 1 dazu geführt, dass ich jedes Modell, was raus gekommen ist, gekauft habe. Und als V2 raus kam habe ich jedes neue Modell gekauft und die re-releases übersprungen. Und das bin ich so methodisch angegangen, dass ich darüber sogar eine Tabelle angelegt habe. (Calc, LibreOffice, nicht Excel!) Die ist auch noch im Netz verfügbar über mein X-Wing Blog *hust hust* https://www.swpocketmodels.de/
Ähnlich bin ich bei Star Wars: Legion vorgegangen. (Erkennt man hier ein Muster?). Nur, dass ich hier nur Rebellen und Imperium gekauft habe. Abgesehen von den „convention exclusive“ Minis haben ich damit dann auch alle.
Das, liebe Kinder, ist Sammeln.
[Edit: Bei Celtos hatte ich das auch mal gemacht aber lange nachdem iKore/Urban Mammoth weg von Fenster waren. Das habe ich dann nicht bis zum Ende durchgezogen]
Ansonsten muss ich sagen: Sammeln ist keine Säule des Hobbys. Denn man könnte auch problemlos dieses Hobby betreiben ohne alles und jedes zu kaufen. Aus Herstellersicht hingegen ist der Sammelfetisch einiger weniger vermutlich schon eine gewichtige Säule im Finanzplan. Manch ein kleines System (wie zB Freebooters) würde vermutlich ohne die Sammelwut einiger viel schlechter da stehen. Vom Einzelhandel mal ganz zu schweigen.
Tabelle hab ich mir auch für andere Sammlungen angelegt, da hätte ich mittlerweile aber so überhaupt keine Lust mehr zu, das fühlt sich zu sehr nach Arbeit an. 😀
Zu „Sammeln ist keine Säule, Hobby geht auch ohne das“ – ja, gebe ich Dir Recht und man kann das Hobby wohl am einfachsten auf Basteln, Malen, Spielen reduzieren. Allerdings könnte man bis auf das Basteln wohl auch alle anderen Aspekte des Hobbys einfach weglassen und trotzdem auf seine Art Spaß haben. Dann halt falschen Spaß. 😀
Ich denke man kann auch Sammeln ohne Completionist zu sein.
Gerade bei Freebooter Miniatures, habe ich nicht das Bedürfnis die alten oder auch alle Limitierten zu besitzen, auch wenn es schön wäre.
Da ärgern mich eher Modelle die ausgelaufen sind und von denen ich Mal dachte, sie wären immer da.
Der Balrog würde save gewinnen, Boba Fett wurde im Film von einem fast Blinden durch einen Zufall getötet der kann froh sein das er ein Jet-Pak hat sonst würde er noch über seine Schnürsenkel stolpern. Fun fact meine Morat Rüstungen (Infinity) sind im Styl von Boba Fett bemalt.
Ich sammle nur limitierte Infinity Modelle und da auch nur die die mir gefallen dann aber auch unabhängig davon ob ich die Fraktion Spiele oder nicht aber ich habe keinen Anspruch auf Vollständigkeit das habe ich mir vor langer Zeit abgewöhnt als ich noch versucht hatte meine Mordheim Sammlung komplett zu kriegen und der Finanzielle Aspekt mir daran irgendwann sämtliche Freude geraubt hat.