Warhammer Conquest – Die dritte Lieferung

Ich wurde jetzt schon häufiger gefragt, ob und wie es mit Warhammer Conquest weitergeht. Die erste Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Ja es geht weiter. Wie es weitergeht zeige euch heute. Falls ihr gar nicht wisst, wovon ich hier reden, solltet ihr euch mein Review zum Abodienst anschauen.

Alle sechs Wochen erhalte ich eine E-Mail von DHL, dass ein Paket zu mir unterwegs ist. So kann ich mich schon einen Tag eher auf meinen neuen Kram freuen. So kam nun die dritte Lieferung an, welche die Nummern 8 – 13 enthält. Dieses mal wurde aber etwas verpackt. Während in den vorherigen Lieferungen jedes Heftchen separat mit der Miniatur verpackt war, waren dieses mal alle Seiten verbunden und mit allen Gussrahmen zu einem Paket verschweißt.

Apropos Gussrahmen. Die Lieferung war natürlich wieder voll gepackt mit neuen Easy-to-Build-Bausätzen.

Die dritte Sendung enthielt außerdem den sehr beliebten Painting Handle als Goodie. Dies ist mein erster Griff von Citadel und ich bin auch sehr angetan davon.

Kommen wir nun zu den einzelnen Ausgaben. Wie bereits angekündigt, beinhaltet Warhammer Conquest sehr viele Charaktermodelle der Space Marines und Death Guard. Ausgabe Acht liegt der Primaris Librarian bei, welchen man normalerweise für 30,- € bestellen kann. Das komplette Heft dreht sich um den Hintergrund der Psioniker sowie den Zusammenbau und die Bemalung des Modells. Die Bemalanleitungen werden etwas umfangreicher, da mit den letzten Lieferungen die Farbpalette um einige Shades erweitert wurde.

Im Tutorialbereich wird einem die Regelmechanik der Psikräfte näher gebracht, welche in einer speziellen Minimission gleich zum Einsatz kommt.

Es gibt einige Einheiten im 40K-Universum, welche in Massen ankommen. Die Poxwalker der Death Guard gehören dazu. In Magazin #9 erhält man mittlerweile zum dritten mal einen Gussrahmen mit sechs Seuchenzombies. Im Hintergrundteil erhält man einige Informationen über die Einheit und deren Einsatz in bestimmten Konflikten sowie die Ausbreitung der Seuche.

Da es sich um den identischen Gussrahmen wie vorher handelt, ist dementsprechend auch die Anleitung gleich. Die Bemalanleitung wurde ebenfalls um die neuen Farben und Shades ergänzt. Durch die Schrittweise Erweiterung der Anleitungen lernen Neueinsteiger nach und nach neue Techniken.

Den Abschluss bilden wieder die Tutorials und eine neue Mission. Diese enthalten nicht nur die Regeln, sondern auch eine kleine Hintergrundgeschichte, welche immer weiter fortgeschrieben wird. So könnte man mit diesen Minimissionen auch eine kleine, erzählerische Kampagne beginnen. Zu guter Letzt werden werden verschiedene Sonderregeln der Poxwalker und diversen Ausrüstungsgegenständen eingeführt..

Auf das nächste Exemplar habe ich mich besonders gefreut, denn es enthält das erste Fahrzeug der Death Guard – einen Myphitic Blight Hauler. Im handel ist dieser separat für 20,- € erhältlich. Es ist kaum verwunderlich, dass sich der Abschnitt mit dem Hintergrund um dieses Gefährt dreht. 

Die Bemal- und Bastelanleitungen sind ebenfalls auf den Seuchenbuggie zugeschnitten. Hier zeigt sich wieder, dass man sehr bedacht ist, den Einsteiger nicht gleich mit einem Fahrzeug zu überfordern, sondern dieses erst später eingeführt wird, wenn man schon ein wenig Übung mit Standardtruppen und Einzelmodell hat.

Das sieht man auch wieder an den Regeln. Hier wird anschaulich die Schlachtrolle des Blight-Haulers erklärt und auch wie man gegen ihn vorgehen könnte. Weiterhin wird der multiple Schaden erläutert. Alle neu gelernten Regeln kann man nun in einer eigenen Mission anwenden.

Die Reihen der Space Marines werden in Ausgabe elf um die Agressors verstärkt. Diese 3-Mann-Einheit kostet regulär im Handel 24,- €. Neben dem obligatorischen Hintergrund über diese Truppen, erfährt man auch etwas über einen neuen Orden – der Salamanders. 

Gemalt und gebaut wird natürlich auch wieder.

Der Regelteil handelt die Thematik der automatischen Treffer ab, da die Agressors mit zwei Flammenwerfern ausgerüstet sind. Die gezeigten Taktiktipps kann man gleich in der passenden anwenden.

Die Death Guard erhält in Ausgabe zwölf auch endlich ihr erstes Charaktermodell – den Foul Blightspawn. Da es sich hierbei um keine HQ Auswahl handelt, kann man leider immer noch keine regelkonforme Armee aufstellen. Der Hintergrundteil handelt von dem besonderen Seuchenmarine und seiner Ausrüstung der Seuchengranaten. Weiterhin kann man einiges über die Symbolik Nurgles und zweier “Orden” der Death Guard erfahren .

Die Anleitungen für den Bau sind identisch mit denen aus dem Blister, wodurch sie dank ihrer übersichtlichen Darstellung einfach zu verstehen sind.

Etwas verwirrend war für mich, dass erneut die Thematik der Verwundungswürfe behandelt wird, immerhin war dies schon in den vorherigen Ausgaben enthalten. Nunja… so werden diese Regeln immerhin etwas vertieft. Die Tutorialmission beschreibt den Kampf des Foul Blightspawn, welcher Krankheit und Fäulnis in den Reihen der Space Marines verbreiten soll.

Die letzte Ausgabe in dieser Sendung beinhaltet unser erstes Geländestück. In diesem Gussrahmen sind ein Container, sowie Munitionskisten und Fässer enthalten. Den Rahmen gibt es im 3er-Pack für 42,50 € wodurch die Ersparnis hier nicht so enorm ist wie bei den vorherigen Exemplaren. Da es rund um Container eher weniger Nennenswertes zu berichten gibt, wird nun der Warp, das STK System (Standardtechnologiekonstrukt) und das Adeptus Mechanicus näher beleuchtet. Der Background der Ultramarines wird auch etwas spezifischer intensiviert, indem man nun das Schlachtschiff des Ordens vorstellt.

 

Im Gegensatz zu Bastelanleitung, wird zur Bemalung des Geländes dieses mal nichts erklärt, da der Einsteiger die nötigen Farben noch nicht besitzt. Da im Verlauf des Abos noch zwei Container-Gussrahmen erscheinen sollen, wird dies mit der wachsenden Farbpalette mit Sicherheit nachgeholt.

Die Regeln behandeln das Gelände und deren Rolle auf dem Schlachtfeld, wie die Auswirkung auf die Bewegung und das Angreifen. 

Als Bonus bekommt man die Datasheets aller bisher erschienen Einheiten.

In der zweiten Lieferung des Abonnements war der Sammelordner enthalten. Dieser ist mit vier verschiedenen Registern versehen, welche die einzelnen Aspekte unseres Hobbys umfassen – Sammeln, Basteln, Bemalen und Spielen.

Die Kapitel sind dann noch in Einzelabschnitte unterteilt, welche immer oben rechts auf den Seiten zu sehen sind.

Eine separate Unterteilung für diese Unterkategorien wäre wünschenswert gewesen, da diese aber nicht angeboten werden, werde ich mir eigene Ordner für die jeweiligen Rubriken erstellen.

Fazit

Ich bin immer noch positiv gestimmt, was mit Warhammer Conquest für den Anfänger geboten wird. Jede Ausgabe enthält ein wenig Hintergrund um tiefer in das 40K-Universum einzusteigen. Die stückchenweise Erweiterung der Armeen sowie Mal- und Bastelanleitungen überfordern den zukünftigen Spieler nicht auf Anhieb. Nachdem man in den ersten Lieferungen die Standardtruppen erhalten hat, welche noch relativ einfach zusammenzustecken waren, steigt der Schwierigkeitsgrad mittlerweile ganz schön an.  Der Aufbau des Regelteils baut ebenso aufeinander auf und durch die mitgelieferten kleinen Szenarien kann man die neuen Mechaniken besser verinnerlichen. 

Lohnt es sich auch als erfahrener Spieler? Das Magazin ist dann allerdings nur schmückendes Beiwerk, denn immerhin sind die enthaltenen Seiten in den Codizes bzw. Regelbuch enthalten. Die Bemalanleitung kann man sich auch sparen, wenn man schon länger im Hobby tätig ist. Hat man aber sowieso vor eine Armee der Death Guard oder Space Marines anzufangen, dann gibt es ganz klar eine Kaufempfehlung. Am besten ist es sogar, wenn sich zwei Spieler finden, die sich in das Abo reinteilen. 

Ich bleibe weiterhin dabei, denn immerhin will Väterchen Nurgle mehr Anhänger haben und wer weiß, vielleicht finde ich auch noch Verwendung für die Space Marines.

Wie steht ihr zu Warhammer Conquest? Interessiert euch weiterhin, was in den jeweiligen Lieferungen enthalten ist? Lasst es mich gerne wissen.

Über Daniel "stix0r"

Seit 2000 im Hobby tätig. Angefangen habe ich mit Warhammer Fantasy und 40K. Neben Auftragsarbeiten male ich hauptsächlich für die Vitrine, aber spiele auch ganz gerne mal. aktuelle Projekte: Alien vs Predator, Death Guard, Tau, US & 8th Army für Bolt Action, Dropzone Commander UCM, US & British Army für Flames of War, Hydrophilia, Gelände und Monster für Frostgrave, Relic, diverse Großfiguren und Büsten Modelcount:  2016 - 115 / 2017 - 111 / 2018 - 211 / 2019 - 125 / 2020 - 102

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4 Comments on “Warhammer Conquest – Die dritte Lieferung”

  1. Moin,
    gerne weiter berichten. Nach dem Lockengebot von 1 bis 3 habe ich es zwar eingestellt, aber interessieren tut es mich irgendwie doch.

    Und Dir natürlich weiterhin viel Spaß damit! Schaffst Du es denn, im Takt der Lieferung die Deathguard zu bemalen oder wächst der Pile of Shame?

  2. Vielen Dank für diesen weiteren Einblick.

    Ich hatte vor allem bei den Ausgaben 1-3 ebenfalls mehrfach zugelangt. Zudem noch die zwei Charaktermodelle der Space Marines und das Seuchenmoped und den Container im Bahnhofsbuchhandel geholt.

    Letzteren vor allem um ähnlich grosse Container die dann auch zur Lagerung und dem Transport der Modelle dienen selber auslegen und drucken zu können.

    Gerne lese ich weiterhin, wie es Dir mit dem Abo geht.

  3. Moin,
    ich bin direkt nach den ersten Ausgaben ins Abo eingestiegen und auch weiter begeistert. Das Heft 10 habe ich sogar noch mal beim Hachette nachbestellt. Was auch der Grund ist warum ich nicht dran bin eine Lieferung bis zur nächsten fertig bemalt zu bekommen. Drei Blight Hauler halten halt echt auf ^^
    Mach gerne weiter, den Blick anderer darauf zu hören ist immer cool.

    1. Wobei man zur Zeit auch weiterhin Ausgaben der Hefte im Bahnhofsbuchhandel bekommt. Also muss man diese nicht extra bei Hachette bestellen. Mir wurde auch angeboten, das man mir die Hefte zurücklegt, falls ich dies wünschte um sicher zu sein die entsprechenden Ausgaben zu bekommen.

      Und beiden BBHs die für mich in der Nähe sind, sind jeweils recht klein.

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