Warum Napoleonik? – Warum nicht…?

Liebe Leser und geneigte historische Wargamer. Falls ich es noch nicht in vergangenen Podcasts, Stammtischen und Blog klar gemacht habe: Ich kann nichts mit Napoleonik im Allgemeinen und im Wargaming im Besonderen anfangen. Ganz alleine bin ich damit auch nicht, aber wohl eher eine Minderheit im historischen Wargaming. Ich bin nun aber auch kein historischer Wargamer, auch wenn mich meine Redaktionskollegen immer noch dafür halten.
Aber: Die Epoche von 1799-1815 und ihre weiteren Auswirkungen in Europa und der Welt ist schon interessant, auch wenn man generell nicht so sehr das Faible für das „lange 19. Jahrhundert 1789-1914“ hat.  Zeit, sich die vielen guten Gründe anzugucken, warum man denn in der Napoleonik spielen sollte.

Die guten Gründe für Napoleonik!

  • Direkte historische & regionale Relevanz

    „Wenn man hier in Jena /Leipzig/Austerlitz groß geworden ist, kommt man an den Schlachten nicht vorbei“
    Die großen Konflikte und Aufmarschräume dieser Epoche sind nicht nur in Zentraleuropa präsent. Durch die Spannweite der Konflikte von Portugal bis Moskau findet man eigentlich immer einen Ort in der Nähe, der durch diese Epoche geprägt oder benannt wurde. Sogar in meinem Geburtsdorf gibt es eine wichtige Landstraße die heute noch „Schossee“ (Chaussée) genannt wird, da ursprünglich sie von französischen Besatzungstruppen gebaut wurde. Dazu kommt auch noch eine vergleichsweise hohe mediale Präsenz in den letzten Jahrzehnten, haben doch viele Ereignisse gerade ihr 200stes Jubiläum gesehen.

  • Gute Quellenlage

    Die Napoleonik ist nah genug an uns dran, um mehr als nur diffus im kollektiven Gedächtnis zu sein, ohne uns und unsere Großeltern zu direkt betroffen zu haben. Die Konflikte sind gut dokumentiert und erforscht, in einer Zeit als Verwaltungsdokumente ausreichend vorhanden sind, ohne alles zu erschlagen. Gerade für simulationistische Wargamer sind Uniformen, Einheiten, Logistik und Konflikte gut und zugänglich dokumentiert.

  • Bunte Uniformen

    Machen wir uns nichts vor – die Napoleonik lebt von bunten Uniformen, die für die Zeit von 1700-1900 so typisch sind. Das sorgt für eine gute optische Wirkung auf der Spielplatte und in der Vitrine in allen Maßstäben. Zudem gibt es auch genug Konfliktparteien und Einheiten, das wirklich jede Farbe irgendwo vertreten ist und man sogar in einer Konfliktpartei Vielfalt finden kann.

  • Der wahre GröFaZ

    In verschiedenen Listen wird Napoleon als einer, wenn nicht sogar der größte Stratege der Militärgeschichte geführt. Das besitzt schon eine gewisse Anziehungskraft, vor allem wenn man dann die Feldherren betrachtet, welche dieses Genie schlagen konnten. Nach Napoleon war die Welt eine Andere -sowohl politisch, militärgeschichtlich als auch juristisch. Niemals vergessen: Ohne Napoleon keine Säkularisierung und keine Auflösung des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“.

  • Revolution militärischer Doktrinen

    Klar, dass es mit Napoleon auch einige Revolutionen in Militärdoktrinen gab. Die Französische Revolution beendete nachhaltig die Epoche der begrenzten Kabinettskriege und die nun auftretenden Mengen an Soldaten in den Befreiungs-, Koalitions- und Nationalkriegen führte zur Schaffung von Divisionen und Korps – die Napoleon beweglich und flexibel zu führen wusste. Und andere lernten von ihm. Umgekehrt wurde Napoleons Großmacht Frankreich in Spanien im Kleinkrieg, dem „Guerrilla“ geschlagen. Auch wurde damals berittene Artillerie eingeführt, eine ähnliche Revolution wie später mobile Infanterie und Artillerie in Panzerdivisionen.

  • Große Community

    Die Menge an Argumenten führt dazu, dass sich schon Viele mit dem Thema beschäftigen, auch Lokalhistoriker und Reenacter. Und bekanntlich „kackt der Teufel immer auf den größten Haufen“ und Wargamer ziehen weitere Wargamer an. Abgesehen von GW ist die Napoleonik die einzige mir bekannte Epoche, für die sich spezialisierte Clubs gegründet haben – selbst der beliebte WK2 schafft das nicht so häufig.

  • Riesige Menge an verfügbaren Regelwerken und Modellen

    Ein solcher Bedarf will bedient werden, und weil er bedient wird, zieht er Spieler und Firmen an. Egal ob Metallmodelle, Kunststoffregimenter oder Resinbüsten – für Napoleonik finden sich haufenweise Anbieter die verschiedene Miniaturen für noch so exotische Phasen anbieten. Und so sieht es auch mit Regelwerken aus – für die Napoleonik finden sich auch Skirmischer, aber der Fokus liegt auf den großen Schlachten.

Das alles schon ziemlich deutliche Argumente Napoleonik zu spielen, wenn einen das grundsätzlich interessiert. Warum also nicht Mal Napoleonik spielen? Ich sag es euch….

Warum eher nicht…

  • Zu beliebt

    Ich bin kein Hipster (Bart zu kurz, wohne auf dem Dorf und hatte schon im Komposthaufen gewühlt und alte Klamotten an, bevor es cool wurde…) aber ich hasse es, wenn alle dem Trend hinterher laufen. Die Napoleonik bietet ein deutliches Überangebot, das mich abschreckt.

  • Taktische Langeweile

    Ich finde diese Epoche tatsächlich taktisch langweilig. Das mag bei einem Skirmischer und im Kleinkrieg  zum Teil noch ausgleichbar sein, aber so, wie sich Kompanien und Regimenter in dieser Epoche spielen finde ich es langweilig. Wir reden von der Zeit der großen Infanterieblöcke, die trainieren diszipliniert auf andere Blöcke zu schießen, und Kavallerie, die zum Verfolgen des Gegners wesentlich ist. Da bietet mir die frühe Neuzeit oder der zweite Weltkrieg mehr.

  • Zu wenig Bausteine im Werkzeugkasten

    Die Epoche lebt vom Zusammenspiel von Infanterie mit Musketen (gezogene Läufe sind selten), Kavallerie zum Flankieren und Verfolgen und Artillerie. Natürlich wurde in der Zeit Artillerie mobiler und natürlich gab es Qualitätsunterschiede in der Infanterie, aber generell nehme ich hier den großen Gleichmacher wahr. Kavallerie wurde zwar in verschiedene Typen (Leicht/Mittel/Schwer) unterschieden und war gerade für den Artilleriegeneral Napoleon der Schlüssel zum Sieg („Ohne Kavallerie keine Entscheidung in der Schlacht“). Dennoch unterscheiden sich die Typen eher nach dem Einsatz und Pferdegröße und weniger nach Ausrüstung – ganz anderes noch als im Mittelalter und früher Neuzeit. Als Beispiel waren Dragoner, ursprünglich berittene Infanterie, in dieser Epoche schon (mittel)schwere Schlachtenkavallerie.

  • Blöd für Taktik, großartig für Grand Strategy

    Die Explosion der Armeegrößen sorgen für einen deutlichen Fokus auf Massenschlachten. Okay, das kann einen Reiz ausmachen. Die eigentlich Interessanten Entscheidungen, wurde aber weniger in konkreten Vorgehen von Battallionen in der Schlacht, als vielmehr auf der operativ-strategischen Ebene der Führung von Korps getroffen, da Napoleon ein Meister darin seine Korps unabhängig und schnell marschieren zu lassen, sie dann aber genauso schnell wieder zu Schlachten zusammen zu fassen. Das prädestiniert diese Epoche eher für CoSimms auf der Strategischen oder „Grand Strategy“-Ebene, die man nun nicht mehr mit Modellen auf der Platte darstellen will.

  • Massenschlachten

    Wer Napoleonik mag, meint meistens große Schlachten – eagl ob im 28mm oder 10 mm Maßstab. Auch wenn es Ansätze gibt, kleinere Konflikte mit weniger Modellen zu spielen, lebt und atmet diese Epoche die Massenschlacht – die mich nicht mehr und nicht in diesem Umfang reizt.

  • Look & Feel

    Tatsächlich kann ich mit den Uniformen dieser Epoche nichts anfangen, gerade das Tschakko finde ich ähnlich dämlich wie die Grenadiersmütze, die aber für mich so nostalgisch-dämlich wie eine Bundhaube ist . Es ist einfach nicht mein Fall, auch wenn die Damenmode dieser Epoche ziemlich interessant ist, bevor wir wieder im schrecklichen Biedermeier und dem langwährenden viktorianischen Stil landen.

  • Knöpfchenzählertum

    Genau die Populärität und breite Quellenlage führen für mich zu einem Problem: Einem breiten Detailwissen bei vielen Spieler und einem daraus resultierendem Anspruch für Genauigkeit. Mir ist es tatsächlich egal ob die Uniform von 1805 oder von 1815 stammt – vielen Spielern aber nicht.

Am Ende liebt man diese Epoche, oder hasst sie eben. Ich mag sie nicht spielen, das soll sie aber nicht herabwürdigen. Denn gerade der Kontrast zu den vorherigen Epoche der Kabinettskriege (…die ich auch nicht so sehr mag, aber beim AWI werde ich langsam schwach…) und dem folgenden Imperialismus und Kolonialismus ist schon interessant. Am Ende bleibt es halt eine Epoche, die unsere Welt, gerade in Europa, stark geprägt und hat und deren Auswirkungen wir bis heute noch spüren. Und sei es nur, weil der „Code Napoleon“ immer noch eine Grundlage unseres BGBs darstellt.

Was haltet ihr von der Napoleonik? Warum reizt euch und Andere diese Epoche? Oder lässt euch Napoleon kalt und ihr wartet auf die „Rüben-Fantasy“?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Über Christian

Christian begann als Gastautor und bissiger Kommentator, wurde dann Redakteur im Blog und gehört inzwischen zu den "Großen Alten" Trotzdem ist es immer noch für sein zu schnelles Reden bekannt und für seine Klugkoterei berüchtigt. Obwohl er kein Historischer Wargamer ist, ist er einer der beiden "HistoSpacken" der Redaktion. Sein Fokus im Hobby liegt auf Freebooter's Fate, Geländebau (aktuell gerade 1:1 Maßstab) und Hobbyphilosophischem. Ganz allgemein spielt er lieber Skirmischer als Rank&File-Massensysteme

Alle Beiträge von Christian →

15 Comments on “Warum Napoleonik? – Warum nicht…?”

  1. Ja…und Nein. Als alter „Dreispitz“ hänge ich zwar mehr im 18. Jahrhundert (WSS, siebenjähriger Krieg), besitze aber auch napoleonische Truppen. Gerade die Möglichkeiten der Kavallerie faszinieren mich an dem Konflikt…im Gegensatz zu der etwas lahmen in den Kabinettskriegen.

    Es gibt auch gute Regelwerke, wie Black Powder, Blücher oder Lasalle, bei denen sich der Konflikt auch „echt“ anfühlt. Aber was mich dann wieder abschreckt ist einfach der Platz und die Menge an Figuren, die man halt braucht um so etwas zumindest annähern darzustellen…eine Einheit, egal welcher Maßstab hat da schnell mal zwischen 20 und 40 Figuren und Aufgrund der hohen Beweglichkeit der Kavallerie und der Reichweite der Artillerie reden wir hier auch schon mal von Tischgrößen jenseits der 2×1 Meter.

    Ich persönlich habe festgestellt, das eigentlich Blücher (oder ein ähnliches brigardebasierten System) die angenehmste Lösung ist…..eine Base ist ein Regiment und die ist in 15 mm ist die gerade mal 40×30 mm groß….also viel Einheiten auf geringerem Raum.

    Vom Background muß ich sagen…ich recherchiere lieber Uniformen für den Spanischen Erfolgekrieg als für Napoleon….da hat man auch mehr Freiheiten, da die Datenlage geringer ist und ob ein Rockschoß 5 cm länger oder kürzer ist stört da niemand…

    1. Danke für die Einblicke!

      Mangels Interesse habe ich mich noch nie mit Brigade-Maßstab beschäftigt, geschweige den vom System „Blücher“ gehört (..der alte Preuße ist mir schon ein Begriff)
      Wie viele 15mm Miniaturen werden denn dann für ein Regiment auf die 40mm x30 mm Base gesetzt?

      Spanischer Erbfolgekrieg: So grundsätzlich interessant und bedeutsam der Konflikt für mich auch sein sollte (Queen Anne’s War in Nordamerika; Süddeutscher Schauplatz etc) hat mich da der parallele Große Nordische Krieg mehr gepackt. Spielen möchte ich aber beide nicht wirklich – zu viele Musketen und Dreispitze 🙂

      1. Bitte

        Blücher ist auch eines der Regelwerke von Sam Mustafa (wie Lasalle, Longstreet, Maurice, Rommel etc.). Normalerweise kann es auch mit Einheitskarten gespielt werden, eine Karte ein Regiment…sind etwa Tradingcardgröße. Das System ist etwas vereinfacht, vor allem Kampfkraft/Erschöpfung sind einfach gekoppelt, in einem Kästchensystem, pro Treffer ein oder 2 Kästchen abstreichen und die nächste freie Zahl zeigt mit wieviel Würfel die Einheit noch schießen darf. Bei Ari ähnlich, nur geht nach jedem Schuß ein Kästchen verloren…also nach 6-7 Schüßen ist die Ammo verbraucht.

        Wir haben uns angewöhnt, einfach eine Base mit 6-8 15 mm Figuren auf die Karte zu stellen, dann können wir die Vorlage nutzen und haben trotzdem Figuren. Am Anfang sind die Karten rumgedreht und man sieht nur die Nationalflagge, ohne zu wissen, was da auf einen zukommt…eine sehr gute Fog of War Lösung.

        Wennst mehr Info brauchst: https://sammustafa.com/blucher/ und hier einige Downloads, wie freie Karten für ein Ösi/Franzosen Szenario: https://sammustafa.com/downloads/#blucher

        Könnte Dir auch ein paar Fotos von unseren Spielen schicken, schreib mich mal auf Discord an

  2. Hmm schwierig.

    Ich habe mich auch schon mit diesen Konflikten befasst auf historischer Ebene finde ich sie echt interessant gerade weil so viel sich dadurch veränderte. Nur das war es dann auch schon.

    Ich kann mich erinnern bei der Total War reihe direkt von Medievel 2 zu Napoleon gegangen zu sein und war komplett überfordert. Ich sehe zwar das da Leichte Infantrie oder Leichte Kavallerie an den Einheiten steht. Nur was ist der Unterschied die haben alle Gewehre in der Hand und sehen fast gleich aus. Beim Mittelalter ist das viel intuitiver. Das Bogenschützen gegen dick gepanzerte Einheiten nix bringen und Kavallerieangriffe wehre ich wohl mit Speerkämpfern ab. Es wird einfach zu viel geschossen. und gerade das Stumpfe reinmarschieren von großen Einheiten in so großen Beschuss
    wirkt so verschwenderisch an Mensch und Material.

    1. Eben.
      Klar, wenn man noch die Evolution über das 15. und 16. Jhr über verschiedene Gewehr und Musketentypen, über Bill&Bows zur Pike und dann zum Bajonett anschaut, kommt einem das organischer vor. Aber am Ende hat man dann einfach wenig Spielzeuge im Baukasten.

      Was für uns heute (so ab und wegen WK1) fremd ist, sind einfach die geringen effektiven Reichweiten der Musketen und die geringe Kadenz und Treffsicherheit. Die meisten Einheiten wurden darauf gedrillt, möglichst viele Schüsse ( so Im längeren Mittel 2/min) grob in die gegnerische Formation zu feuern, nur plänkelnde Leichte Infanterie/Jäger hatten überhaupt teilweise gezogene Läufe, und zielten individuell – zum Preis einer noch geringeren Feuerrate.

      Da war der Bajonettsturm schon ein wichtiger Gefechtsentscheider, auch wenn es vor allem um die psychologische Wirkung ging.

    2. Gerade da Mittelalter ist eine Epoche, in der ich mich gar nicht wohlfühle….da komm ich mit den Massenheeren späterer Epoche besser zu recht. Man darf natürlich bei allem, die Dimensionen dieser Konflikte (auch spieltechnisch) nicht aus dem Auge verlieren. Du vergleichst hier Epochen in denen man unter einer großen Armee erst 10000 Mann und dann 100000 Mann verstand. Während man im Mittelalter doch relativ überschaubare Konflikte und Spiele hat, potenziert sich das Ganze in der napoleonischen Zeit zu einem Verschieben von Blöcken. In frühren Epochen hat man immer das „wohlige Mann gegen Mann-Gefühl“, während die Schwarzpulverzeit eine andere taktische Tiefe erfordert….nicht mehr zwei Blöcke, die waffenstarrend aufeinanderprallen….sondern das graziele Ballett der Regimenter und Schwadronen.

      1. Ich sage es doch….Rosenkrieg bis Englischer Bürgerkrieg. Da macht es Spaß.

        Mittelalter auf „Zwei Blöcke treffen aufeinander und rambulen es aus“ zu reduzieren, ist halt auch nicht ganz korrekt. Aber ja – geschuldet der Bevölkerungsdichte waren die Konflikte überschaubarer.

        Ich mag Geplänkel und Leibgarden-Massstab sowie so am meisten 🙂

        1. „Mittelalter auf „Zwei Blöcke treffen aufeinander und rambulen es aus“ zu reduzieren, ist halt auch nicht ganz korrekt. “

          Okay, etwas vereinfacht…ich muß grad wieder dran denken, wie ein Historiker die Phalanxschlachten im antiken Griechenland mit Rugbyspielen verglichen hat..aber letztendlich gingen doch einige der taktischen Finessen der Antike bis zu Mittelalter verloren. Und ohne die britischen Bogenschützen hätte die „wir reiten sie alle nieder“ Taktik der Franzosen bei Azincourt auch funtioniert. Das Mittelalter funktioniert, meiner Ansicht nach, eh eher als Skirish, denn als Massensystem.

          Ich denke das man die Epoche, die man spielt einfach vom Flair her mag. Du magst kleinere Gefechte im Hundertjährigen Krieg, bei mir ist es der FIW mit unzäligen Scharmützeln in den amerikanischen Wäldern. Und ein anderer findet sich halt gerne in einem Ausschnitt der Schlacht von Austerlitz wieder. Aber wichtig ist ja, das es als Hobby einem Spaß macht…

          1. Euch beide mal im Podcast mit dem Thema wäre mal ein Ding! Und nein, die Franzosen hätten in Azincourt auch ohne Langbogenschützen verloren! Die Infanterie hat sich teilweise tot getreten, weil niemand gegen der dekadenten Franzosen gegen die „Bauern“ kämpfen wollte. Die Franzosen gingen mit einer völlig naiven, verkorksten Vorstellung in diesen „Wett-„Kampf. Taktik gab es höchstens auf Seiten der Engländer.
            Trotzdem kein geschichtlich (und schon garnicht im Wargaming) uninteressanter Konflikt!

    1. Ja sorry, wollte ich auch noch hinzufügen! Schön „provokativ“ geschriebener Artikel! Regt wirklich zum Beschäftigen mit dieser Epoche an!

      1. Huch – ich war provokativ???

        Ich habe doch nur geschrieben, warum Mal nicht doch Napoleonik ausprobieren solle…

        Nun ja, freue dich, wenn ich in drei Jahren Abitte leiste, oder darlegen muss, warum mich AWI plötzlich reizt….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.