#248 Stammtisch: November 2021

Ahoi und herzlich Willkommen!

Remember, remember the Stammtisch November! Wieder ist ein Monat vergangen und wir widmen uns den Neuigkeiten aus den vorangegangenen vier Wochen. Diesmal sind sogar ein paar kleinere und größere Skandale aus der wunderbaren Welt der Brettspiele und Tabletops unter unseren Themen gelandet. Lasst euch überraschen, wie Hannes, Markus, Micha und Sebbo den November 2021 Revue passieren lassen.

Folgende Themen haben wir dabei besprochen:

Neues Jahr, neue Ufer Kampagne 2022 (Freebooters Fate)

The Silver Bayonet

Miniaturen für The Silver Bayonet bei MiniaturicuM

Preview der Bayern von Victrix

Buch über alle möglichen Bajonette

Games Workshop gegen Faschos

Der Pop-Up-Terrain-Skandal (aufbereitet von Spikey Bits)

Preview für faltbares MDF-Gelände von 4Ground

Fraktion Leben für Summoners

Deep Cut Studio: RPG Maps

Battlescribe wird nicht mehr weiterentwickelt (Bericht von Spikey Bits)

Der Nachfolger von Battlescribe? Rosterizer

Gewinnspiel für jeden Release von GW

Previews für Bushido

HeroQuest kehrt zurück!

 

Viel Spaß beim Hören!

Eure Magabotatos

Über Redaktion

Unsere Redaktion durchsucht für euch die Weiten des Internets auf der Suche nach Neuheiten. Momentan besteht die Redaktion aus: Felice, Hannes, Christian, Steven, Michael und Sebastian

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5 Comments on “#248 Stammtisch: November 2021”

  1. Aloha. Bin noch nicht ganz durch mit der Folge. Bin gerade bei „Der Pop-Up-Terrain-Skandal (aufbereitet von Spikey Bits)“ und finde die Aktion echt mies. Es gibt noch andere Beispiele wo Produkte und Ideen quasi 1:1 kopiert wurden. Zum Beispiel gab es nachdem Frontier Wargaming ihr PaintCase 2.0 veröffentlicht hatten einen Kickstarter mit nahezu identischem Produkt.

    Aber auch in der kleineren Bubble gibt es derartiges. Unter anderem Ideen und Namensklau (Urheberrecht und co). Habe da auch eigene Erfahrungen gemacht mit unserem tollen Communitynamen TablePott (Was ich hier aber nicht ausführen möchte)

    1. Moin!

      Danke für Deinen Kommentar.
      Es ist immer mies, wenn das geistige Eigentum von anderen geklaut wird. Gerade in unserem recht kleinen Nischenhobby ist das noch viel schlimmer.

      LG
      Seppel

  2. Ich habe als Kind Heroquest über Jahre täglich gespielt. Ich hätte mich über eine Neuauflage (mit zeitgemäßen Regeln gefreut. Was ich so lese ist das nicht passiert. Die alten Regeln besitze ich seit über 30 Jahre. Daher habe ich mich für Descent 3 entschieden und werde bei Heroquest nicht zuschlagen.

  3. Moinsen,

    Wie immer ein sehr interessanter Podcast.

    Zur Würfelthematik wollte ich gerne nochmal was anmerken:

    Bei Schwellenwerten (klassisches Überwürfeln eines Zielwerts) finde ich eine zwei Würfel Mechanik immer etwas schwierig. IMO ein negatives Beispiel dafür ist Battletech mit seiner 2W6 Mechanik beim Trefferwurf im Kampf.

    Für den Trefferwurf wird die Schützenskill mit Modifikatoren für Gelände, Bewegung und Reichweite modifiziert. Diesen Zielwert gilt es zu überwürfeln. Durch die Glockenkurve sind durchschnittliche Piloten extrem im Nachteil weil ihre Zielwerte schnell im Bereich von 9 oder höher liegen, weil die Modifikatoren eben nicht gleichwertig wirken. Dadurch hat mein ein starkes Gefälle bei den Piloten zwischen Helden vs. Fallobst. Das muss man dann einfach mögen weil es einen bestimmten Spielstil fordert.

    Für die Lokalisierung der Trefferzonen werden bei Battletech auch 2W6 verwendet, wo ich die Verwendung durchaus sinnvoll finde, weil Treffer tendenziell ehr die Torso-Zonen treffen (die dann um die 7 herum angeordnet sind) und extreme Ereignisse wie einen Kopftreffer (hier eine 12) ehr die Ausnahme bilden.

    Also es hängt definitiv stark vom Spielsystem ab wie sinnvoll eine 2-Würfel-Mechanik ist. Geht es um die fixen Zahlenwerte und man möchte da die Extreme unwahrscheinlicher machen, ist dieser Mechanismus sinnvoll. Beim klassischen Überwürfeln eines fixen/variablen Zielwert ist ein einzelner Würfel durchaus eine Option, dort könnte man dann auch ggf. mit unterschiedlichen Würfelgrößen (W4 bis W20) arbeiten um Leistungsstufen darzustellen.

    Bei Warhammer wäre es schon ein Fortschritt gewesen wenn sie die Universaltabelle von AT-43 übernommen hätten. Dann hätte man auch mit den Werten aus vor 7. Editionszeiten weiterarbeiten können (also mit Werten für Kampfgeschick etc.). Dafür hätte man nur den 10er Cap aufheben müssen. Aber es wäre auch notwendig gewesen mit Autotreffern und Autofehlschlägen zu arbeiten, womit sich GW ja schwertut. Dann hätte man den W6 nämlich komplett ausreizen können ohne dass man Skalierungsprobleme gehabt hätte.

    Eine W10 Alternative für 40k wäre zum Beispiel dieses Freeware Game: https://nolimitswargames.wordpress.com/

    Zur Kopfbedeckung in den napoleonischen Kriegen, das Tschako hat sich wohl zur damaligen durchgesetzt weil es mehr Schutz bot als einfache Mützen und im Vergleich zum Helm (die Österreicher nutzen wohl zum Teil Lederhelme) einfacher herzustellen war, gerade für die riesigen Heere dieser Kriege. Der Stahlhelm war ja auch neben der besseren Schutzwirkung auch ein Produkt industrieller Massenfertigung, die in diesem Umfang zur Zeit der Befreiungskriege eben noch nicht möglich war.

    Die aufwendige Kopfbedeckung der Offiziere war ja auch IMO auch zum gewissen Grad Rangabzeichen bzw. auch Unterstreichung des eigenen Standes. Im Gefecht war der Offizier dafür natürlich auch einfacher für die eigenen Soldaten zu erkennen, was ja auch Moralboost war. Das kam ja auch dadurch aus der Mode weil sich die weitreichenden Waffen immer mehr durchgesetzt haben. Im Krimkrieg mussten die Offiziere auch in den Gräben verkriechen weil sie auf ihrem Generalshügel ein zu leichtes Ziel darstellten. Je leistungsfähiger die Waffen wurden, desto wichtiger wurde ja neben Schutzwirkung der Kleidung auch die Tarnung und das Erschweren der gegnerischen Aufklärung.

    Die preußischen Jägereinheiten oder die britischen 95th Rifles während der napoleonischen Kriege war ja schon ein früher Ausblick. Deren Gefechtsführung setzt sich ja im Laufe der Zeit und der Waffenentwicklung mehr und mehr durch weil sie eben die überlegende Form war.

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