#261 Sebbo’s Geschichtsstunde: Belgische Infanterie & Kavallerie

Willkommen zu unserem neuen Format: Sebbo’s Geschichtsstunde

Unsere redaktionseigenen Geschichtslehrer Markus und Christian erklären Sebbo die Hintergründe und Zusammenhänge einer Box voll historischer Miniaturen.

Heute nehmen wir die Ankündigung von Warlord für „Belgische Infanterie & Kavallerie“ zum Anlass, uns über napoleonische Kriegsführung, Waterloo und warum es damals noch keinen belgischen Staat gab, zu unterhalten.

Wenn ihr noch weitere Epochen oder Boxen besprochen haben wollt, freuen wir uns auch eure Vorschläge in den Kommentaren.

Und wenn wir irgendeine lustige Anekdote zu dem Thema verpasst haben: Erzählt sie uns in den Kommentaren !

14 Comments on “#261 Sebbo’s Geschichtsstunde: Belgische Infanterie & Kavallerie”

  1. Moin,
    interessantes Format, aber…

    – extrem unstrukturiert im Aufbau und das ständige Hüpfen durch die Zeitalter und
    – wirkt so mittel fundiert, vor allem, weil es halt richtig gute Geschichtspodcast auf sehr hohem Niveau gibt (ich empfehle, Geschichten aus der Geschichte).

    Im Vergleich zu den anderen beiden Reihen, mit Spezialbereichen (Gesundheitheits- und Brexitfolge) verliert diese für mich deutlich.

    Besser wäre da ein eher strikter Fahrplan, eher in Referatsformat, als eine lockere Unterhaltung und vielleicht bekommt man noch als Gast einen Historiker?

    Bitte nicht missverstehen: Ich bin extrem dankbar für Euren Podcast, die Qualität und den Unterhaltswert und Eure Stimmen sind echt sympathisch, aber die Folge war für mich irgendwie nichts, trotz oder gerade wegen höher Affinität zum Thema.

    Ich hoffe, ich habe an anderer Stelle zumindest genug ausgleichendes Positives geschrieben, dass ich nicht der klassische Konsument bin, der sich nur beschwert. Aber irgendwie hoffe ich, dass halbwegs konstruktives Feedback gewünscht ist oder zumindest nicht negativ aufgefasst wird.

    Viele Grüße

  2. Hallo Matthias,

    Danke für deine Rückmeldung. Natürlich wünscht man sich als erstes Kommentar immer begeisterte Lobhudellei, aber seien wir doch beim ersten Podcast eines neuen Konzepts realistisch 😉

    Tatsächlich ist hier vieles, was dich stört auch durchaus Absicht. „That’s not a Bug, it is a Feature“
    Als Zielgruppe haben wir hier auch nicht den schon examinierte Historiker, sondern eher den nicht uninteressierten Tabletoper. Gerade Markus und mir fällt immer wieder auf, wie viele Dinge unseren Podcastpartnern nicht bewusst sind, „die man doch weiß…“ Aber wir alle lernen immer dazu, und sei es eben wie Belgien entstand.

    Daher auch der Aufhänger mit den Miniaturenboxen (bei den nächsten Folgen welche, die man auch schon kaufen kann), der Stil mit den vielen Zwischen- und Rückfragen und das nicht so tiefe Eindringen ins Thema, mit der Bitte sich bei Interesse selbst weiter ins Thema zu vertiefen.

    „Know your audiance“

    Wir sind auch kein Geschichts-, sondern eben Hobby und Tabletoppodcast, und wollen das auch bleiben. Daher fände ich ein konzentriertes Referat auch unpassend, und zumindest mir würde es auch keinen Spaß machen.

    Aber natürlich wollen und werden wir an dem Konzept noch feilen, die ersten Folgen sind schon aufgenommen. Daher immer her mit konstruktiver Kritik und dem Vorschlägen.

    1. Erstmal vielen Dank für Eure Rückmeldung.

      Die Idee für den Aufhänger finde ich sehr gelungen und auch den angedachten Aufbau (Figuren, Darstellung, Zeit und Anekdoten (hoffe, ich habe mir das richtig gemerkt)). Nur wirkt es bei der Zeit sehr unstrukturiert.

      Das schwierige an solchen Formaten ist immer, dass dann auch gerne beim interessierten Hobbisten sich sehr schnell Halbwissen ergibt – selbst bei so eigentlich seriösen Formaten wie Terra X ist das mittlerweile extrem.

      Ich bin aber gespannt auf die nächsten Folgen.

    2. Ich würde mich Matthias grundsätzlich anschließen, ich kann aber auch eurer Begründung durchaus folgen. Ihr wollt sicherlich kein Geschichtspodcast sein, das erwähnt ihr auch immer wieder. Nun bin ich aber selbst Historiker und kenne genau dieses Problem der Themensprünge nur zu gut. Aus gutem Grund ist das auch bei Bachelor und Masterarbeiten ein regelmäßiger Kritikpunkt. Schließlich ist jedes historisches Ereignis das Ergebnis einer weit umfassenderen Entwicklung. Als Unterhaltungspodcast war es in jedem Fall ein sehr spannendes Format und ich hoffe auf weitere Folgen. Solltet ihr allerdings mal historischen Rat oder wirklich einen Gast haben wollen, könnt ihr euch gerne an mich wenden. Kann euch dann in jedem Fall an die richtigen Quellen, Bücher und Seiten weiterleiten oder auch selber helfen.

      Viele Grüße

      1. ich habe den Podcast gestern noch Mal durchgehört (nicht, dass ich ihn vom Schneiden nicht schon gut kenne…) und ja: Das mit den Themensprüngen ist wirklich dem weiten Kontext geschuldet.
        Zu Mal ich immer wieder auf Aussagen von mir treffen, die ich in anderem Kontext noch Mal anders beleuchten würde – so sei es Kadenz, Feuerentfernung und Tödlichkeit von Feuerwaffen im Laufe ihrer Entwicklung. Wenn wir die frühen Luntenschlossgewehre anschauen, waren die 18. Jhr Musketen ja tödlich effektiv, egal was ich hier behaupte.
        Und da sind wir wieder bei einer alten Historikerweisheit: Aussagen/Quellen sind auch immer im Kontext zu sehen.

        Vorschläge und Rat sind immer gern gesehen, und wir haben ja nun deine Email-Adresse 😀

  3. Was mich persönlich viel mehr nervt, ist die Tatsache, daß ich kurz nachdem Podcast herausfand, dass in der frühen Neuzeit schon eine Weile die Bezeichnung „Südniederlande = Belgien“ verbreitet war.
    Ich hätte wahrscheinlich noch gerne eine Weile über (Maria von) Burgund, Maximilian I, die spanische Niederlande, den 80jährigen Krieg und den Spanischen Erbfolgekrieg geplaudert. Aber Mal ehrlich, das ist Stoff für einen (oder drei…) weitere Podcast.

    Und auch auf die tatsächliche Kadenz von Brown Bess vs. Baker Rifle kommen wir nochmal zurück…

  4. Hi.
    Genau, dass es kein reiner Geschichtspodcast (die mag ich auch sehr gerne) ist sondern eine lockere Unterhaltung die auch mal leicht abdrivten kann (aber immer zum Thema zurück findet) gefällt mir persönlich gut. Auch da mich historisches Tabletop immer mehr interessiert. Und da ist es bei mir wie überall, durch den seichten Einstieg gehts ins tiefere Wasser. ZB über über Fantasylarp zum Reenactment mit „A“ – Anspruch oder von eurem Podcast zu den richtigen Geschichtskloppern. Also für mich hat da alles seine Berechtigung solange es richtig gelabelt ist. Und das habt ihr gemacht.
    Und zu Napoleons Zeit hatte ich bis jetzt kaum Zugang aber euren Podcast fand ich spannend.
    Grüße

    1. Also ich bin zweit 20 Jahren im Fantasy-LARP, wenn auch eher in der Low-Fantasy-Ecke mit viel Ambiente in einem Verein mit vielen (Geschichts)-Lehrern. Finde ich immer noch keinen „seichten Einstieg“ zum Reenlarpment /Reenactment :p

      Aber ja, „know your audiance“ und danke für die Bestätigung 🙂 Danke!

    1. Es überrascht mich nicht, dass von dir treuem Leser gerade Wünsche zum ACW kommen – auch so ein Konflikt mit dem ich im Detail nix anfangen kann.

      Da du aber schon mit 10 „Für die Freiheit sterben“ von James McPherson, gelesen hast UND noch historiker bist, glaube ich nicht, das wir dir da viel Neues erzählen können. (Ja, ich habe auch Kommentare von vor zwei Jahren teilweise auf dem Schirm … :D)

      Aber ja – können wir Mal ins Auge fassen

      1. Ich finde es eigentlich immer ganz spannend, wenn ich von anderen Leuten mal einen allgemeineren Blick auf „meine“ Epoche höre. Das hilft mir auf jeden Fall, Interessierte besser zu erreichen, wenn ich Demos gebe. Es ist also dieser Eigennutz. *g*

        Außerdem ist die Box der Hammer!

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