#160 Stammtisch: Juni 2019

Volles Haus und eine toller Gast – Tobi von Bier und Brezel Tabletop hat sich zu Sebbo, Hannes und Daniel gesellt, um die News des Monats Juni zu besprechen. Spoiler Alert: Das wird der letzte Stammtisch, der in diesem Format aufgenommen wird. Wenn ihr wissen wollt, wie es weiter geht, müsst ihr einfach in diese Episode hinein hören.

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20 Comments on “#160 Stammtisch: Juni 2019”

  1. oh wei…. jetzt trau ich mich nicht rein zu hören…. demnächst nur noch mit Video? Nur noch Live? NUR NOCH FÜR PATREONS?!

    Oder handgeschrieben auf fußgeschöpftem Büttenpapier?

  2. Schlimmer, jetzt wollen sie ihn noch weniger schneiden :O
    Bin gespannt auf die Umsetzung wobei ich vermutlich beim klassischen Hören bleibe.

    Und aus den Fehldrücken kann man doch meistens was machen.

  3. Ich muss zugeben, dass ich damals Konrad und Gotrek und Felix sehr stimmig fand. Habe sie sogar mehrmals gelesen. Gotrek und Felix wurde erst schlecht, als William King nicht mehr schrieb, sondern andere Autoren. Heutige Warhammer / 40k kann ich nicht mehr lesen. Bei dem Stil mag ich mich nicht durch quälen.

    Greetings
    Nelly

      1. Richtig so! Wir brauchen auch keine VIP’s bei Magabotato! 😛
        Vielleicht hat ja Jason Statham oder Nikolaj Coster-Waldau auch mal Zeit, wenn Sie mal nicht gerade Selfies für 100 Tacken auf der CCXP verteilen! 😉

  4. Hat mir auch wieder gut gefallen, besonders eure Exkursion in die Literatur!
    Ich habe damals auch Schicksalsgefährten von William King gelesen. Das war 2003 und als Erscheinungsdatum wird im Buch auch 2002 angegeben! Fand es, glaube ich garnicht so schlecht… kann aber auch daran gelegen haben, dass ich das Wochenende als UvD beim Bund eingeteilt war und mich zu Tode gelangweilt habe! WHF-Romane habe ich ansonsten garnicht mal so viele gelesen. Der Zufall hat es mir beschert auch mal beim neuen AoS Seuchengarten hineinlesen zu dürfen und dieser kratzt schon am Titel “Miesester Roman aller Zeiten”!
    Als besten Roman (kein SciFi oder Fantasy) aller Zeiten würde ich übrigens Walter Scott’s Rob Roy bezeichnen! Wer intelligente SciFi sucht muss sich sowieso Babylon 5 widmen (und nicht Star Wars!).

    Reich werden auf Hobby-Ebene geht meines Erachtens nicht! Geld verdienen/ davon leben geht auch nur in den wenigsten Fällen! Alle meine Kindheits-Hobby-Läden haben eben dicht gemacht, aber so geht’s auch dem Schuster, Schneider und Töpfer um die Ecke! Alles ehrliche Arbeit, aber meine Oma nennt sowas immer brotlose Kunst! 😉
    Schade eigentlich!

  5. Klasse Podcast, danke dafür. Cool auch, dass mal das HPAMG 😉 angesprochen wurde. Ich finde das auch alleine wegen der Minis mega. Jeden Monat gönne ich mir ein oder zwei Sets. Aber stimmt schon, die sind recht teuer und man kommt kaum hinterher. Besonders schade, dass es bestimmte Figuren nach einiger Zeit nicht mehr gibt, wie die große Figur von Voldemort. 🙁
    Freue mich auf die Live-Stammtische und bin sehr gespannt!

  6. Super Podcast, vielen Dank! 🙂
    Hab den diese Woche auf dem Weg zur und von der Arbeit gesuchtet.
    Die Erwähnung von “Old Mens War” (John Scalzi) hat mir besonders gut gefallen XD. Die Buchreihe (!) ist hervorragend!

    1. Old Man War habe ich mir darauf auch gekauft. Es gibt die Buchreihe jetzt auch in einem Band, im deutschen “Krieg der Klone”. Danke Tobi für den Lesetip und danke für den Podcast an Daniel, Hannes, und Sebbo.

  7. Ich hatte (wie immer) Spaß – aber stellt doch mal jemanden ab, der nebenbei googelt wenn Fragen auftauchen und wenn man die Quelle angibt kann man nix falsch machen. Ich freu mich immer wenn ich etwas Unterhaltsames höre und nebenher auch noch was lernen kann.

    Sonst droht das vernichtende Urteil eines meiner alten Profs nach einem Referat: „Jeder, der sich die Mühe gemacht hat Ihnen aufmerksam zuzuhören ist jetzt ein klein wenig dümmer als vorher.“ 😀 😉

    Ansonsten, wie immer super.

  8. Missen möchte ich den 3D Drucker auch nicht,
    selbst wenn ich vorher gewusst hätte, wieviel arbeit es ist,
    hätte ich ihn wohl gekauft, empfehlen würde ich es aber nicht 🙂

    Ein 2. Filament Drucker würde ich mir nicht kaufen
    (ausser der 1. ist nicht mehr zu reparieren, also mehr als ein brauch ich nicht)
    dann lieber ein Resin Drucker als 2. Drucker.

    Aber ich traue mich nicht den über 8h unbeaufsichtigt laufen zu lassen,
    ausser über Nacht wenn ich nur ein Raum weiter schlafe.

  9. Magabotato Podcast

    Wie immer ein sehr unhaltsamer und ausschweifender Podcast und ich wäre für eine Fusion von B&BT und Magabotato nur damit Tobi häufiger im Podcast zu Gast ist.

    Zur Hintergrund Diskussion von 40k:

    Ich teile den Unmut über die Unausgegorenheit des 40k-Universums. Der Hintergrund funktioniert auf der Ebene des glorreichen Heldenepos, wo Einzelne übermenschliches leisten und sich selbstlos aufopfern. Aber der Krieg tobt vom Grundsatz her auf einer so großen Ebene wo der einzelne eigentlich unbedeutend ist, aber gerade da funktioniert der Krieg in 40k nicht.

    Die Geschichte leidet unter dem Mangel geeigneter Organisationsformen von Streitkräften für diese Ebene von Krieg (also wo man in der realen Welt in Division, Korps oder Armeen denkt).

    Die Taktik in der Hintergrundgeschichte erinnert an 1914-1915 an der Westfront. Infanterie greift im Massensturm an, was im Massensterben endet. Da ist keine Weiterentwicklung zu erkennen obwohl Krieg immer wieder neue Ideen hervorgebracht hat, gerade wenn man den 1. Weltkrieg anschaut. Stoßtrupp-Taktik, Gezielter Artillerieeinsatz statt tagelangs Trommelfeuer, etc. Aber derartige Entwicklung gibt es bei 40k einfach nicht weil der Hintergrund festgefahren ist und nicht sinnvoll weitergesponnen wird.

    Es gibt bei keiner Partei ein klares Ziel (denn Krieg, ist die Fortsetzung von Politik nur mit anderen Mitteln), dass sie verfolgen oder es ein völlig banales bzw. sinnfreies.

    Es gibt keine echte Frontlinie, da die Raumfahrt per se keine Limitierung kennt (sei es durch bestimmte Sprungrouten, Tore oder andere technische Einschränkungen).

    Und 40k als solches fehlt es ja auch an einem zeitlichen Gesamtkontext, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschwimmen zu einem undurchschaubaren Brei, wo man nie weiß welches Ereignisse wann wirklich stattfindet ganz zu schweigen von den Auswirkungen und Wechselwirkungen zu anderen Ereignissen, die ggf. parallel geschehen.

    Außerdem machen die Zeitspannen in 40k, wo Sprünge von 50 bis 500 Jahren ohne Probleme möglich sind, definitiv jede Art von zielgerichtetem Handeln schnell sehr sinnlos weil halt jeder, der nicht sehr langlebige oder gar unsterblich ist, seine eigene Lebensspanne schnell überschreitet und Ereignisse von heute, morgen wieder obsolet sind weil 50 oder 100 Jahre vergangen sind.

    Dieser Umstand hat mir langfristig das Interesse an 40k verlitten auch wenn für den eigentlichen Ausstieg aus dem System ehr die Regeln und eine gewisse Überdrüssigkeit des überdrehten Settings ausschlagend waren. Aber mit dem jetzigen Abstand und nüchternem Blick treten die oben beschriebenen Punkte nur noch deutlicher zu Tage.

    Meine Hintergrundwissen zur Welt beschränkt sich zwar im wesentlichen auf das Material aus den Codizes und Regelbüchern. Da ich recht wenig 40k Romane gelesen habe, aber das was ich gelesen habe (Ultramarine Omnibus) war eher mäßig. Aber Ich denke schon, dass es bessere Romane in dem Universum gibt, die aber dann relativ einsam darstehen. Gerade weil ein gewisser Gesamtkanon fehlt.

    1. huch, da komme ich dann doch ins kommentieren.

      Danke für die umfassende Analyse, die meine Gedanken und Punkte besser wieder gibt als ich. Ich hätte eher in die Kerbe mit dem quasi-statischen Universum gehauen, und das Schwerpunkte ungünstig gesetzt sind, aber okay.

      GW-Literatur: ziemlich viele deiner Kritikpunkte werden in den Gaunts Ghost Romanen von Dan Abnett aufgegriffen, wo die Imperiale Armee stärker durch ein Gefecht mit verbundenen Waffen porträtiert wird. Lesenswert ist da vor allem der zweite Omnibus “the Saint”, in dem er mit Missionsparametern (mobile Infanterie/Panzerregiment; Luftlandung; Grabenkrieg; Stadtkampf) spielt und die mystische Seite des Imperiums betont. Außerdem hat er da sein Thema gefunden, und es gibt weniger logische Brüche.
      Abnett alleine ist aber auch kein Garant für gute Bücher, die Ravenor-Trilogie beleuchtet zwar schön ziviles Leben und die Arbeit der Inquisition mit einer interessanter “Helden”gruppe, aber das war mir am Ende dann doch zu abgedreht und Ravenor einfach zu oft ein OP Deus Ex Machina.
      Ebenso die Kurzgeschichtensammlung “Brothers of the Snake” über einen griechisch geprägten SpaceMarine-Orden mit seltsamen Kampftaktiken…..Orks in der Phalanx abwehren….

      1. Der quasistatische Hintergrund ist gerade was Weiterentwicklungen der Völker angeht eh schwierig. Auch wenn das durch die Tau ja schon etwas aufgeweicht war, obwohl deren Entwicklung ja für imperiale Verhältnissen eh rasant erfolgt ist. Und bei diesem Volk ja schon 10 bis 100 Jahre technologische Quantensprünge zur Folge haben können.

        Der neue Plot durch Girlyman & Co. hat zwar gezeigt, dass GW durchaus am Hintergrund kurbeln kann, aber das Ergebnis ist dafür etwas an den Haaren herbei gezogen worden und wirkt nicht gut durchdacht.

        Wo siehst du denn die Schwerpunkte schlecht gesetzt? Für mich ist der Focus zu stark auf Einzelpersonen bzw. einzelne Ereignisse (wie die Schlachten um Armageddon oder Cadia), die dann mehr oder weniger gut ausgearbeitet sind aber dann ohne Zusammenhang mit der restlichen Geschichte dastehen.

        Mir wäre ein globaleres Bild des Krieges sehr viel wichtiger und würde mich mehr interessieren. Aber leider sieht man zum Teil nur die Lage in einzelnen Sektoren, wo dann allerdings auch die zeitlichen Verortung fehlt.

        40k ist halt eher nur ein grober Rahmen für verschiedene mehr oder weniger gute Einzelgeschichten und keine echte Meta-Plot Handlung.

        Und auch die grundsätzlichen Ideen hinter vielen Völkern in 40k, beschränkt sich auf sehr einfache Kernpunkte ohne viel Tiefgang:
        – Alles verschlingen (Tyraniden)
        – Alles auslöschen (Necrons)
        – Alles bekämpfen (Orks)
        – Alles versklaven (Dark Eldar)
        – Alles unterwerfen (Chaos)
        – Alles überleben (Eldar)
        – Alles bekehren (Tau)
        – Alles beschützen (Imperium)

        Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und Einschätzung. Und einige dieser Grundpremisen funktionieren trotzdem sehr gut aber es ging sehr viel mehr. Man schaue doch nur mal auf die Umsetzung von Tyraniden (als Zerg), Eldar (als Protos) und Imperium/Space Marines (als Terraner) in Starcraft. Blizzard hat da aus eigentlich geklauten Ideen sehr viel mehr Story rausgeholt als GW und selbst aus der hirnlosen Fressmaschine der Tyraniden eine nachvollziehbare Rasse gemacht.

        Ich könnte jetzt noch stundenlang so weitermachen und mich in freudschen Analysen des Es/Ich/Über-Ich über die Völker verlieren, das würde aber zu weit führen.

        Danke für den Hinweis mit der Ghost Reihe. Werde ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.

  10. Hey Magabotatos,

    vielen Dank für Euren Podcast! Ich höre (fast) jede Folge.
    Ein kurzer Kommentar zu eurer Romandebatte:
    Nene, es ist nicht zwangsläufig (oder tendenziell) so, dass Autor*innen von shared worlds wie D&D, Star Wars etc. kein Worldbuilding drauf haben. Als Schriftsteller ist der Markt hart umkämpft und man muss schauen, welche Text man veröffentlicht bekommt.
    Ich selbst schreibe Romane für solche shared worlds (früher DSA, jetzt Shadowrun) und auch Texte für Rollenspiele (z. B. Splittermond) und zwar, weil ich Lust drauf habe, nicht weil ich zu wenige Ideen für eigene Welten hätte. Kein Autor und keine Autorin die ich kenne hat zu wenig Ideen, sondern immer zu viele um sie alle aufzuschreiben. 😉
    Darüber hinaus ist es für die Kreativität förderlich mit ein paar Vorgaben zu arbeiten, wie einer fixen Welt.
    So, jetzt muss ich mir aber mal dieses Shadowrunähnliche Tabletop anschauen, von dem ihr gesprochen habt.
    Viele Grüße
    Mike

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